Offizielle Zahlen gibt es noch nicht, aber bestimmt knapp 3.000 Menschen drängte es am 19.03.2026 auf die Jobmesse nach Pforzheim. Neben über 70 weiteren Ausstellern war auch die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald mit einem Stand vertreten.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen zentrale Zukunftsthemen: Von der Vorstellung des Selbstchecks zur Identifikation von Zukunftskompetenzen über die Online-Veranstaltungsreihe zur Aktivierung der sogenannten „Stillen Reserve“ bis hin zur neuen Plattform Nordschwarzwald. Gleichzeitig bot der Stand Raum für Austausch und Vernetzung mit Unternehmen. Entsprechend groß war der Andrang.
Die Besucherinnen und Besucher der Messe spiegelten einen breiten Querschnitt des regionalen Arbeitsmarkts wider: Fachkräfte aus Produktion, Logistik, IT und dem kaufmännischen Bereich. Auffällig war im Vergleich zum Vorjahr eine deutlich gestiegene Zahl an Personen mit Hochschulabschluss und langjähriger Berufserfahrung, insbesondere aus der Automobilbranche. Auch internationale Fachkräfte, waren vertreten und zeigten großes Interesse an neuen Beschäftigungsmöglichkeiten.
In rund 200 Gesprächen wurde deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung ist – etwa zu Weiterbildung, Future Skills und konkreten Stellenangeboten. 25 Besucherinnen und Besucher nutzten direkt vor Ort die Möglichkeit, den Selbstcheck zu Zukunftskompetenzen durchzuführen und erste Einblicke in ihre individuellen Stärken zu gewinnen.
Neben dem Austausch mit Jobsuchenden führte das WFG-Team Gespräche mit Unternehmensvertreterinnen und -vertretern sowie mit Beratungs- und Bildungsorganisationen. Im Fokus stand dabei die Vorstellung der neuen Plattform Nordschwarzwald und das Vernetzen.
Die Jobmesse Pforzheim 2026 zeigte eindrücklich, wie groß der Bedarf an Orientierung und neuen beruflichen Perspektiven ist. Für die WFG bot sie eine gute Gelegenheit, ihre Angebote sichtbar zu machen und mit den Menschen und Unternehmen in der Region ins Gespräch zu kommen.