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Start-up Night Nordschwarzwald #16 begeistert mit starken Gründungsgeschichten und großem Besucherinteresse

Start-up Night Nordschwarzwald #16 begeistert mit starken Gründungsgeschichten und großem Besucherinteresse

Sieben Start-ups, volles Haus in Gechingen und viel Rückenwind für das Start-up-Ökosystem der Region

Region Nordschwarzwald / Gechingen, 16. März 2026.Die 16. Start-up Night Nordschwarzwald hat eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig, vielfältig und vernetzt die Gründungsszene im Nordschwarzwald ist. Mehr als 50 angemeldete Gäste kamen am Freitagabend in die Heckengäu-Brennerei nach Gechingen – tatsächlich waren es am Ende sogar noch mehr Teilnehmende als erwartet. Die Resonanz war so groß, dass die Stühle nicht mehr ausreichten. Die besondere Atmosphäre der Brennereischenke erwies sich dabei als ebenso stimmig wie inspirierend und bot den passenden Rahmen für einen Abend voller Gründungsgeschichten, Austausch und neuer Kontakte.

Seit 2019 bringt die Start-up Night Nordschwarzwald Gründerinnen und Gründer, Gründungsinteressierte, Unternehmen, Institutionen, Hochschulen, Kapitalgeber und Unterstützer der Region zusammen. Das Format hat sich längst als feste Größe im regionalen Veranstaltungskalender etabliert und wurde nun bereits zum 16. Mal durchgeführt. Organisiert wird die Reihe vom Start-up Ökosystem Nordschwarzwald, in dem 26 Partner ihre Kräfte bündeln, um innovative und technologiegetriebene Gründungen in der Region gezielt zu unterstützen. Koordiniert wird das Netzwerk von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald (WFG). Auch die Wirtschaftsförderung des Landkreises Calw unter der Leitung von Sophie Knörle trug mit hohem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung bei.

In seiner Begrüßung betonte Jochen Protzer, Geschäftsführer der WFG, die große Bedeutung von Start-ups für die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts. Er schlug dabei auch den Bogen zur Transformation der regionalen Wirtschaft: Im Nordschwarzwald gehe es nicht nur darum, bestehende Unternehmen bei Wandel und Innovation zu begleiten, sondern ebenso darum, Neues entstehen zu lassen. Gerade vor dem Hintergrund des Transformationsnetzwerks Nordschwarzwald (TraFoNetz) werde deutlich, wie wichtig neue Ideen, neue Geschäftsmodelle und ein starkes Gründungsumfeld für die Region seien. „Die Start-up Night zeigt jedes Mal aufs Neue, wie viel Innovationskraft, Mut und unternehmerische Energie im Nordschwarzwald vorhanden sind. Für uns als Wirtschaftsregion ist es ein starkes Signal, wenn sich so viele Menschen für Gründung, Austausch und neue Ideen begeistern. Genau solche Formate stärken das regionale Ökosystem und machen Zukunftsperspektiven konkret erlebbar“, so Protzer.

Besonderer Dank galt dem Gastgeber des Abends, der Heckengäu-Brennerei in Gechingen. Mitgründer Leonhard Wilhelm präsentierte sein Unternehmen nicht nur als sympathischer Gastgeber, sondern auch als pitchendes Start-up. Die Heckengäu-Brennerei verbindet hochwertige Destillate, regionale Verankerung und Eventcharakter auf überzeugende Weise. Aus der Idee, ein eigenes Whiskyfass herzustellen, entwickelte sich über einen langen Weg mit großen Herausforderungen ein erfolgreiches Unternehmen, das heute für Whisky, Gin und regionale Genussformate mit besonderem Erlebnischarakter steht.

Inklusive der Heckengäu-Brennerei gaben sieben Gründerinnen und Gründer dem Abend mit ihren persönlichen Geschichten, Erfahrungen und Einblicken besondere Tiefe. Sie machten deutlich, dass Gründung immer auch mit Ausdauer, Lernbereitschaft und unternehmerischem Mut verbunden ist.

Samuel Neuner / SDV STUDIOS GmbH & Co. KG (Calw): SDV STUDIOS zeigt, wie sich aus kreativer Kompetenz, strategischem Denken und digitaler Markenarbeit ein modernes Unternehmen mit starker regionaler Ausstrahlung entwickeln lässt. Das Calwer Unternehmen steht heute für ein breites Leistungsportfolio von Strategie über Visual Design bis hin zu digitalen Projekten.

Oliver Zipperer / Fotografie Oliver Zipperer (Althengstett): Oliver Zipperer steht mit seinem Unternehmen für authentische Fotografie mit Gespür für Menschen, Atmosphäre und visuelle Wirkung – von Businessporträts bis zur Eventfotografie. Sein Auftritt machte deutlich, wie aus gestalterischer Qualität und persönlicher Handschrift ein klares Geschäftsmodell entstehen kann.

Felix Parsch / prioadd GmbH (Schömberg): Die prioadd GmbH steht für technologische Kompetenz in der additiven Fertigung und zeigt, welches Innovationspotenzial im 3D-Druck für industrielle Anwendungen steckt. Damit bringt das Unternehmen ein hochrelevantes Zukunftsthema in das regionale Gründungsökosystem ein.

Mariel Vogt und Steven Sommerfeld / lindenart (Calw-Stammheim): Mit ihrem Action-Painting-Atelier lindenart haben Mariel Vogt und Steven Sommerfeld einen kreativen Erlebnisort geschaffen, der Kunst, Begegnung und gemeinsames Erleben miteinander verbindet. Das Konzept zeigt eindrucksvoll, wie auch im kreativen Bereich neue, erlebnisorientierte Geschäftsmodelle erfolgreich aufgebaut werden können.

Dejan Salatovic / DShine Detailing (Eutingen): DShine Detailing demonstriert, wie sich mit Spezialisierung, Qualitätsanspruch und modernen Leistungen wie Lackschutzfolie, Fahrzeugfolierung und Keramikversiegelung ein überzeugendes Dienstleistungsangebot am Markt positionieren lässt.

Oliver Fahrenbruch / CYBEAR-IT (Dornstetten): Mit CYBEAR-IT bringt Oliver Fahrenbruch ein Thema auf die Bühne, das für Unternehmen immer wichtiger wird: IT-Sicherheit, Compliance und verlässliche technische Unterstützung. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen sind solche Angebote ein zentraler Baustein für Zukunftsfähigkeit und Resilienz.

Durch den Abend führte Dejan Micic, Geschäftsführer des Technologiezentrums Horb und Mitglied der Arbeitsgruppe Start-up Night, mit großer Souveränität und spürbarem Gespür für die Dynamik des Formats. Er hob hervor, dass die Attraktivität der Start-up Night nicht nur aus den vorgestellten Geschäftsideen resultiere, sondern vor allem auch aus dem offenen Erfahrungsaustausch, den praktischen Einblicken und der direkten Vernetzung zwischen Gründerinnen, Gründern, Unterstützern und Unternehmen. „Die Start-up Night lebt von echten Geschichten, ehrlichen Einblicken und der direkten Begegnung. Genau diese Mischung macht das Format so wertvoll – für Gründende ebenso wie für Unternehmen, Institutionen und alle, die Innovation in der Region mit voranbringen wollen“, sagte Micic.

Beim Netzwerken im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum intensiven Austausch mit den Start-ups und den Partnern des Ökosystems. Dabei wurde einmal mehr deutlich, dass die Stärke des Nordschwarzwalds nicht nur in einzelnen Ideen liegt, sondern vor allem in der Bereitschaft, diese gemeinsam weiterzuentwickeln. Zum Abschluss des offiziellen Programms sprach Jörg Fuchs von der Handwerkskammer Karlsruhe das Schlusswort und rundete den Abend mit einem klaren Plädoyer für Unternehmergeist, Praxisnähe und regionale Zusammenarbeit ab.

Die Veranstalter zogen ein ausgesprochen positives Fazit und richteten den Blick zugleich nach vorn: Die nächste Start-up Night Nordschwarzwald wird im Juli in Pforzheim stattfinden. Schon jetzt ist die Vorfreude groß, das erfolgreiche Format dort fortzusetzen und erneut Menschen mit Ideen, Mut und Gestaltungswillen zusammenzubringen.

Facts zur Start-up Night Nordschwarzwald
Die Start-up Night Nordschwarzwald gibt praxisorientierte Einblicke in Erfahrungen und Herausforderungen rund um das Thema Existenzgründung. Das Format bietet den Teilnehmenden eine ausgezeichnete Chance zum intensiven Austausch und Netzwerken und kann so Gründungen zielgerichtet unterstützen. Auch etablierte Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit mit Start-ups, ihrem Spirit, ihren Vorgehensweisen und ihren Angeboten. Organisiert wird die Reihe von einer Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen und Vertretern aus IHK, Handwerkskammer, Wirtschaftsjunioren, Unternehmen, Technologiezentrum Horb und Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.

Über das Start-up Ökosystem Nordschwarzwald
Im Start-up Ökosystem Nordschwarzwald bündeln 26 Partner aus der Region ihre Kräfte, um innovative und technologiegetriebene Start-ups wirksam zu fördern. Zu den Partnern gehören neben der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald unter anderem Kammern, Stadt- und Landkreise, Kommunen, Sparkasse und Volksbank, Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen sowie die Wirtschaftsjunioren. Koordiniert wird das Ökosystem von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald.